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Deezer startet „Remix Lab“ als In-App-Remix-Feature im Deezer Club in Frankreich

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Mit dem „Remix Lab“ von Deezer können User Songs direkt in der App mithilfe lizenzierter Stems remixen, während Artists pro Stream vergütet werden. Das Feature eröffnet zudem eine neue Art der Musikinteraktion für Fans und schafft gleichzeitig neue Möglichkeiten, Artists zu entdecken und Einnahmen zu generieren.

Deezer startet kontrolliertes In-App-Remix-Erlebnis für User

Deezer's neues „Remix Lab“ Feature erlaubt es Mitgliedern des Deezer Clubs in Frankreich, Songs direkt in der App zu remixen. Im Rahmen von Remix-Wettbewerben können User Tracks von bekannten Artists wie Céline Dion, Tiakola, Alonzo, Ronisia, Mosimann, Zaho und Alain Souchon überarbeiten, indem sie das Tempo oder die Tonhöhe ändern oder Effekte hinzufügen.

„Bei diesem Feature stehen Einfachheit und Zugänglichkeit im Vordergrund. Mit nur wenigen Klicks können User einen Track, den sie bereits kennen und lieben, neu interpretieren und wiederentdecken – sei es durch einfache Effekte wie das Erhöhen des Tempos oder das Hinzufügen von Hall oder durch komplexere Veränderungen wie die Anpassung des Genres und des Stils“, sagt Pierre Trochu, Head of Product bei Deezer.

Um die Teilnahme zu fördern, wird Deezer ausgewählte Fan-Remixe im Rahmen von Wettbewerben und kuratierten Playlists innerhalb der App präsentieren. Das Feature wurde mit der Genehmigung der teilnehmenden Artists entwickelt, sodass User sich keine Gedanken über Fragen des Urheberrechts machen müssen, wenn sie Remixe innerhalb der App erstellen und teilen. Die Remixe bleiben mit der Originalaufnahme verknüpft, und die durch diese Versionen generierten Streams werden den ursprünglichen Rechteinhabern gutgeschrieben. So verdienen Artists und Labels weiterhin Tantiemen, auch wenn ihre Werke umgestaltet werden.

Das neue Feature von Deezer spiegelt wider, wie Musik bereits auf sozialen Plattformen konsumiert wird, wo beschleunigte und bearbeitete Versionen oft ohne Lizenz oder Vergütung im Umlauf sind. Wie das Unternehmen erklärt: „Vor allem Fans der Generation Z sind keine passiven Hörer mehr, und 30 % der auf TikTok geteilten Tracks werden bereits von Usern verändert, ohne dass dies systematisch Einnahmen für Artists und Rechteinhaber generiert. Jüngere Generationen gestalten Musik bereits mit, und Deezer bietet ihnen nun einen ethischen Rahmen, in dem sie dies tun können.“

Insgesamt spiegelt Remix Lab die wachsende Rolle der Fanbeteiligung beim Musik-Streaming wider. Anstatt zuzulassen, dass Remixe sich außerhalb lizenzierter Plattformen verbreiten, holt Deezer sie in eine Umgebung, in der Engagement und Vergütung der Artists im Mittelpunkt stehen.

Derzeit ist Remix Lab nur in Frankreich über den Deezer Club verfügbar, eine exklusive Plattform für Deezer-Abonnent*innen. Nach Angaben der Streaming-Plattform könnte das Feature in den kommenden Monaten international eingeführt werden. Deezer hat noch nicht bekannt gegeben, welche Länder bei einer breiteren Einführung berücksichtigt werden oder ob Remix Lab irgendwann auch für unabhängige Artists verfügbar sein wird. Sollte dies der Fall sein, könnte das Feature einen zusätzlichen Entdeckungskanal bieten, über den Songs in neuen Formen verbreitet werden, während User weiterhin zur Originalaufnahme zurückgeleitet werden und Einnahmen für die Artists generiert werden.

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Michele
Michele

Michele begeistert sich für Musik in den verschiedensten Formen, von Soulful House und Groovy Techno bis hin zu Alternative Rock, Dark Wave und vielem mehr. Mit Erfahrung in den Bereichen Produktion und Journalismus und einem wachsenden Interesse am DJing setzt sich Michele aus vielfältigen Perspektiven mit der Soundkultur auseinander. Zu den aktuellen Themen, die Michele interessieren, gehören Clubkultur, Musikentdeckung und -kuratierung, Tanz sowie die Auswirkungen von Musik auf Wahrnehmung und Gefühl. Michele schreibt auf Englisch.

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