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Die besten Tipps fürs Merchandise

  • 14 November 2014, Freitag
An artist on stage singing into a microphone

Manchmal dauert es eine Weile, bis ein Künstler anfängt, Merchandising-Artikel herzustellen, um sie auf Konzerten verkaufen zu können. Viele konzentrieren sich am Anfang (wenn man noch nicht einmal weiß, wie man überhaupt an einen Gig herankommen soll!) aufs Musikmachen. Bisher wurde Merchandise vor allem mit den ganz großen Bands assoziiert, die in riesigen Konzerthallen auftreten. Mit der digitalen Ära hat sich für Musiker jedoch so manches verändert. Die Einkommensquellen sind mittlerweile viel umfangreicher und bereits in der Anfangsphase kann Merchandise für eine Band von Nutzen sein. Abgesehen davon, dass es sich um eine zusätzliche Einkommensquelle handelt, hilft es dir dabei, deinen Act zu professionalisieren, Unterstützung durch Fans und echtes Fan-Engagement zu bekommen und auf lange Sicht Superfans zu generieren.

  1. Stelle dein eigenes Merchandise her. Warte nicht darauf, dass ein Label oder ein Manager das für dich übernimmt. Merchandise muss im Grunde nicht viel kosten. Das Internet ist für Projekte dieser Art zu einem nützlichen Werkzeug avanciert. Es gibt Dienstleister für Print-On-Demand, wie Spreadshirt oder Invent Clothing, das heißt, du brauchst nicht einmal viel investieren und Unmengen von T-Shirts bedrucken lassen, die sich am Ende vielleicht nicht einmal verkaufen. So kannst du auch problemlos ein paar verschiedene Designs ausprobieren und überprüfen, welche bei deinen Fans am beliebtesten sind. Oder noch besser, du kannst mit Hilfe deines Merchandise Leute involvieren, als Teil deiner Social Media Aktivität: frag deine Fans, was sie von den verschiedenen Designs halten und mach eine Facebook-Abstimmung. Deine frühen Fans werden stolz darauf sein, die ersten limitierten Ausgaben deines Merchandise zu besitzen. So hast du auch mehr Geld, das du in Zukunftspläne investieren kannst.
  2. Kümmere dich mit ums Design. Musiker haben heutzutage den Kopf voll und du kannst dich nicht mit allen geschäftlichen Angelegenheiten auseinandersetzen. Dennoch kann ein Sinn für Ästhetik und visuelles Design nur gut sein. Halte dich fern von sicheren oder langweiligen Varianten. Denke unbedingt an den Font (Schriftart) – wetten, darüber hast du dir noch nie Gedanken gemacht? – und um Bilder, die wirklich auch zu deiner Band passen. Wenn du zum Beispiel T-Shirts designst, so gibt es Bilder, die in deiner Vorstellung möglicherweise gut aussehen, aber aufgedruckt eben nicht funktionieren. Versuche, dir das Merchandise als etwas vorzustellen, das du auch gern tragen würdest. Falls ein Bild nicht zu einem T-Shirt passt, probiere es mit verschiedenen Bildern für unterschiedliche Produkte. Womit wir zu Punkt 3 kommen...
  3. Biete deinen Fans eine Palette an Merchandising-Artikeln an. Du kannst heute alles online kaufen und verkaufen – nutze das! Sticker werden zu einer immer beliebteren Möglichkeit, wie eine Band für sich Werbung machen kann. In einem coolen Club sehen sie auf dem WC übers Waschbecken geklebt einfach mal gut aus – oder an Laternenpfählen oder auf den Sachen deiner Fans. Das ist kostenlose Werbung! Stofftaschen und Poster sind auch gern gesehen, aber im Prinzip kannst du herstellen, was du willst! Viele Bands kollaborieren mit Künstlern, die mit Techniken wie dem Siebdruckverfahren arbeiten bzw. auch persönlichere Designs hervorbringen, um sicher zu gehen, dass das Merchandise auch wirklich etwas wert und etwas besonderes ist. Exklusivität kann helfen, deine Ware zu etwas Kostbarem und Begehrenswertem zu machen. Sie ist Teil deiner Geschichte, deines Archivs, du brauchst also nicht zu viele Exemplare herzustellen. Einige wenige ausgewählte und unterschiedliche Merchandising-Artikel können die Persönlichkeit deiner Band entwickeln und dir etwas Geld einbringen.

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