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YouTube testet Foto-Beiträge mit Musik in YouTube Shorts

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YouTube testet ein neues Feature für YouTube Shorts, mit dem User Fotos statt Videos teilen können. Das Feature bietet Creators ein weiteres Format, um ihr Publikum zu erreichen, und könnte Artists eine einfache Möglichkeit bieten, neue Musik zu bewerben, ohne dafür Videoinhalte erstellen zu müssen.

YouTube führt Foto-Beiträge bei Shorts ein

YouTube testet ein neues Foto-Feature für YouTube Shorts. Im Rahmen des Tests können User ein oder mehrere Bilder teilen, die direkt im Shorts-Feed angezeigt werden. Außerdem können sie bis zu 15 Sekunden Audio aus dem lizenzierten Musikkatalog von YouTube, lizenzfreien Titeln oder KI-generierten „Dream Track“-Soundtracks hinzufügen.

Wie Music Ally berichtet, kündigte YouTube das Feature in einem Beitrag im Hilfeforum an und erklärte, dass das Unternehmen „damit experimentiert, Bildbeiträge im Shorts-Feed anzuzeigen, um Creators dabei zu helfen, ihr Publikum mit Beiträgen an einem neuen Ort zu erreichen“. User können bis zu 10 Bilder in ihre Beiträge einbinden, die sie über die Schaltfläche „Erstellen“ anlegen können.

Music Ally erklärt, dass Musik aus verschiedenen Quellen hinzugefügt werden kann: aus der YouTube-Bibliothek mit lizenzierten Titeln und populärer Musik, aus den lizenzfreien Titeln der Audiobibliothek sowie in einigen Märkten über das KI-gestützte Tool „Dream Track“, mit dem User individuelle Soundtracks erstellen können. Creator können keine eigenen Audiodateien hochladen. Artists können jedoch möglicherweise ihre eigene Musik verwenden, wenn diese bereits im lizenzierten Musikkatalog von YouTube verfügbar ist.

„Wir wissen, dass Audio ein wichtiges Mittel ist, um dich auszudrücken und deine Geschichte zu erzählen. Deshalb werden wir euch auf dem Laufenden halten, während wir die Integration von Musik in diese Funktion testen“, erklärt das Unternehmen.

Das Feature kann für Content Creators nützlich sein, die Inhalte veröffentlichen möchten, ohne dafür jedes Mal ein vollständiges Video produzieren zu müssen. Foto-Beiträge können für verschiedene Zwecke genutzt werden, beispielsweise für kurze Updates, Einblicke hinter die Kulissen, Ankündigungen oder visuelles Storytelling. Da sie im Shorts-Feed erscheinen, erreichen sie Zuschauer*innen genau dort, wo ohnehin neue Inhalte entdeckt werden.

Wie Artists die Foto-Features von YouTube Shorts nutzen können

Für unabhängige Artists bietet das neue Feature eine weitere Möglichkeit, auf YouTube aktiv zu bleiben, ohne ständig unter dem Druck zu stehen, neue Videos produzieren zu müssen. Album-Artwork, Studioaufnahmen, Tourfotos, Grafiken mit Songtexten, Vinyl-Releases oder Merchandise-Ankündigungen lassen sich nun in Foto-Beiträge für Shorts mit Musikbegleitung verwandeln.

Außerdem erhalten Artists die Möglichkeit, vorhandenes Material für die Promotion wiederzuverwenden, anstatt für jeden Release komplett neue Videoinhalte zu erstellen. Gleichzeitig bietet das Feature eine weitere Möglichkeit, ihr Publikum zu vergrößern. Eine Bilderserie in Kombination mit einer neuen Single könnte beispielsweise dazu beitragen, einen Release im Shorts-Feed sichtbar zu halten und Hörende gleichzeitig zum vollständigen Track weiterzuleiten.

Auch wenn Videos auf Shorts wahrscheinlich weiterhin die höchsten Interaktionsraten erzielen werden, erleichtern Foto-Beiträge Creators den Einstieg, die bisher wenig Erfahrung mit Videoinhalten haben oder diesen Bereich bewusst nicht in den Mittelpunkt stellen möchten. Für Artists mit begrenzter Zeit oder eingeschränkten Produktionsressourcen könnte YouTube Shorts dadurch zu einem praktischeren Marketingkanal werden und gleichzeitig die Möglichkeiten erweitern, wie Fans neue Musik entdecken.

Allerdings befindet sich das Feature derzeit noch in der Testphase, und YouTube hat bisher nicht bekannt gegeben, ob es dauerhaft Teil von Shorts werden wird.

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Michele
Michele

Michele begeistert sich für Musik in den verschiedensten Formen, von Soulful House und Groovy Techno bis hin zu Alternative Rock, Dark Wave und vielem mehr. Mit Erfahrung in den Bereichen Produktion und Journalismus und einem wachsenden Interesse am DJing setzt sich Michele aus vielfältigen Perspektiven mit der Soundkultur auseinander. Zu den aktuellen Themen, die Michele interessieren, gehören Clubkultur, Musikentdeckung und -kuratierung, Tanz sowie die Auswirkungen von Musik auf Wahrnehmung und Gefühl. Michele schreibt auf Englisch.

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