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Braucht meine Band einen Manager?

  • 25 Juni 2013, Dienstag
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An artist on stage singing into a microphone

Der Manager eines Künstlers steht selbst nur selten im Rampenlicht. Nicht desto trotz spielt er in dessen Werdegang eine zentrale Rolle und ist oftmals maßgeblich am Erfolg beteiligt. Beim Künstlermanager laufen alle Fäden zusammen. Er koordiniert, plant und vor allem hält er dem Künstler den Rücken frei, damit sich dieser ganz auf seine Musik konzentrieren kann. Doch wer ist diese mysteriöse Gestalt, der Künstlermanager, und was sind seine Aufgaben?

Brauche ich einen Manager und wie finde ich den Richtigen?

Merkst du, dass dir die organisatorischen Aufgaben langsam über den Kopf wachsen? Oder denkst du, dass es mit ein wenig Hilfe möglich wäre, dein Projekt oder deine Band auf das nächste Level zu kriegen? Dann solltest du darüber nachdenken einen Manager mit an Bord zu holen. Do-It-Yourself ist ja schön und gut, aber nur bis zu dem Punkt wo dir deswegen die Zeit fehlt kreativ an deiner Musik zu arbeiten. Aber wie findet man einen Manager?

Die Antwort auf diese Frage ist einfach: Er findet dich! Das bedeutet allerdings nicht, dass du nichts dafür tun kannst, um schneller „gefunden“ zu werden. Spiele auf Newcomer Events, rede mit anderen Musikern über Managements oder lade Management Agenturen zu deinen Gigs ein. Oft scheint es fast zufällig, dass du in Kontakt mit deinem Manager kommst. Bedenke, dass du als Künstler eine gewisse Relevanz brauchst, damit sich ein Management lohnt. Es macht weder für den Künstler noch für den Manager Sinn, wenn dies nicht der Fall ist.

Tipp: Wende dich auch an Hochschulen wie die Popakademie in Mannheim, die MHMK in Köln oder die Macromedia Fachhochschule in München. Hier finden sich viele ambitionierte Medien- und Musikmanagement-Studenten, die über ihre Einrichtung sowohl über ein ausgeprägtes Netzwerk, als auch durch ihr Studium über das nötige Wissen in der Branche verfügen.

Aufgaben des Managements

Die Aufgaben eines klassischen Künstlermanagements beinhalten im Grunde alle organisatorischen Tätigkeiten einer Band oder eines Künstlers. Das Management ist quasi die Brücke zwischen dem Künstler und allen externen Partner. Dazu zählen Booking Agenturen, Labels, Verlage, Veranstalter aber auch Presse und „branchenfremde“ Unternehmen.

Folgende Punkte sollen lediglich einen Einblick in die Aufgaben des Managements darstellen:

-       Künstlerentwicklung

-       Aufbau eines starken Netzwerks

-       Strategien entwickeln

-       Bekanntheitssteigerung des Künstlers

-       Monetisierung des Repertoires und Einkommen den Künstler schaffen

-       Den Künstler von der Masse an Acts abheben

-       Partner und Investoren finden

-       Aufmerksamkeit generieren

-       Marketingpläne erstellen

-       Zusammenarbeit mit Partnern wie Promotern, Agenturen etc.

-       Nicht zu seinem Aufgabenbereich zählt das Booking!

Wichtig ist, dass ein Manager stets flexibel und vorbereitet ist. Sollten sich die Gegebenheiten spontan ändern, liegt es an ihm immer einen Plan B in der Hinterhand zu haben. Frei nach dem Motto „The show must go on!“. Daraus stellt sich die Frage, was für einen Background dein Manager idealerweise mitbringen sollte.

Wer ist der Manager?

Gerade in Zeiten des Wandels der Musiklandschaft sollte sich das Management durch möglichst große Kenntnis im Musik-Business auszeichnen. Verhandlungstalent, Netzwerkfähigkeit und Überzeugungsfähigkeit sind zudem Charakteristika, die einen erfolgreichen Manager ausmachen. Paart man diese Fähigkeiten mit einer zukunftsorientierten Denkweise und einem gewissen Maß an Flexibilität, ist man für die Herausforderungen der Zukunft gewappnet.

Der Background eines Managers ist oft sehr verschieden. Während manche Manager selbst Musiker waren und dadurch Erfahrung erworben haben, gibt es viele Quereinsteiger, welche ihren Hintergrund in Jura, BWL oder komplett anderen Fachrichtungen haben. Wichtig ist, dass du dich sowohl menschlich als auch fachlich mit deinem potentiellen Management verstehst. Es bringt dir längerfristig nichts, ein fachlich erstklassiges Management zu haben, mit dem du dich aber nicht wirklich verstehst. Lass dich allerdings auch nicht blenden! Auch in diesem Bereich gibt es schwarze Schafe, die nicht das nötige Rüstzeug und die Erfahrung  haben dich als Manager zu vertreten.

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