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10 Dos und Don'ts für Musikaufnahmen

  • 12 Dezember 2013, Donnerstag
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An artist on stage singing into a microphone

Seine eigene Musik aufzunehmen ist meistens eine zeitaufwändige und anspruchsvolle Angelegenheit. Wir haben hier vor einer Weile schon mal 5 Tipps zur Aufnahme eines ersten Demotapes gepostet. Wenn man einen Schritt weiter geht und professionelle Aufnahmen möchte, gibt es schon ein paar Punkte mehr, die man beachten sollte. 

Deswegen möchten wir dir die „10 Do’s and Dont’s für Musikaufnahmen“, die wir von Jesse Cannon (Autor bei Hypebot und Musikindustrie-Experte) gefunden haben, nicht vorenthalten. Hier eine Zusammenfassung der wichtigsten Punkte:

Don'ts: 

  1. Halte nicht an schlechten Ideen fest. Wie sagt man so schön: „Wenn du merkst, dass du ein totes Pferd reitest – steig ab.“ Du musst Songs aufnehmen, die die Leute bewegen! Konzentriere dich darauf und verschwende deine Zeit nicht an Lieder, die dein Publikum nicht hören will.
  2. Veröffentliche kein Demo. Demos sind dazu da, um Leuten die in der Musikindustrie arbeiten einen groben Eindruck von deinem Können und deiner Musik zu geben. Du kannst so ein Demo am Anfang deiner Karriere mit sehr einfachen Mitteln aufnehmen. Mit den heutigen technischen Möglichkeiten gibt es aber eigentlich keine Ausrede, qualitativ nicht genügende Aufnahmen zu veröffentlichen.
  3. Verzettle dich nicht mit überschwenglichen Erklärungen. Es ist manchmal hart, aber nicht jeder interessiert sich für den Werdegang deiner Band oder die detaillierten Hintergründe deiner Songs. Konzentriere dich deswegen doch einfach darauf, gute Musik zu machen.
  4. Lass dich bei der Auswahl eines Studios nicht blenden. Es ist wichtig, dass du dich in dem Studio, in dem du deine Musikaufnahmen machen möchtest wohlfühlst. Lass dich deshalb nicht gleich vom erstbesten, funkelnagelneuen Studio verführen. Ofmals haben diese keine Seele und vielleicht ist es für dich persönlich besser, in einem Keller oder gar bei dir zu Hause aufzunehmen. Wichtig ist, dass du dich an dem Ort wohlfühlst und er zu dir und deiner Musik passt. Und solange derjenige, der deine Musik produzieren soll, diese auch versteht, kann nicht allzu viel schief gehen. Was uns gleich zum nächsten Punkt führt:
  5. Lass dich bei der Auwahl des Produzenten nicht täuschen. Für Musikproduzenten gilt dasselbe wie für das Aufnahmestudio: Wähle nicht einfach einen Produzenten aus, nur weil er schon mit zahlreichen, bekannten Bands gearbeitet hat. Es ist besser, wenn du dir im Vorfeld gut überlegst, welche Person den Sound erzeugen kann, den du gerne haben möchtest und wer dir am ehesten gewähren kann, dass deine Aufnahmen möglichst reibungslos ablaufen.

Dos:

  1. Die meiste Zeit solltest du damit verbringen, einen Song zu schreiben – und nicht damit ihn aufzunehmen. Du musst die besten deiner Songs aufnehmen. Wähle nur solche aus, die genug Tiefe haben und deren Qualität hoch genug ist, um den ganzen Aufnahmeprozess zu überstehen. Schiesse nicht zu schnell in die Sache hinein und nimm bloss keine Songs auf, die noch nicht vollständig ausgereift sind.
  2. Plane, wieviele Songs du aufnehmen möchtest. Es ist wichtig, dass du dein Ziel kennst, bevor du mit den Aufnahmen beginnst. Wieviele Songs möchtest du aufnehmen, wie soll die Reihenfolge sein? Stell dir auch die Frage, warum du gerade diese Songs ausgewählt hast. Mach dir Gedanken über den Unterschied zwischen LP und EP und welches Format geeigneter für dich wäre. Und: Behalte ein paar Songs in der Hinterhand, damit du noch Material hättest, falls ein Song nachträglich ausgewechselt werden muss.
  3. Nimm dich zuerst selber auf. Du wirst die Zeit im Studio viel mehr geniessen können, wenn du dich an den Klang deiner Stimme (oder deines Instruments) auf Band gewöhnt hast. Ausserdem kannst du so im Vorfeld verschiedene Ideen zu Hause ausprobieren, was dir erlaubt viel kreativer zu arbeiten. Eine Aufnahmesoftware für den Computer zu Hause ist in dem Fall unumgänglich.
  4. Hör dir verschiedene Musikstücke an und erstelle daraus eine Art „Referenz-Liste“. Sammle deine Lieblingsalben zusammen und suche ein paar Stücke heraus, die dir besonders gut gefallen. Versuche zu analaysieren, an welchen Komponenten der Songs dies liegen könnte. Eine Liste mit deinen persönlichen Favoriten kann dir enorm helfen, deinem Produzenten zu zeigen, was für einen „Sound“ du für dich selber suchst.
  5. Plane deine Aufnahmen ganz genau. Überprüfe, ob du wirklich bereit bist, bevor du mit den Aufnahmen startest (sowohl finanziell als auch musikalisch). Falls du doch noch nicht zu 100 Prozent ready bist, ist es besser noch zu warten – ansonsten verschwendest du nur Zeit und Geld und stehst am Schluss mit einem Produkt da, mit dem du nicht zufrieden bist. Ausserdem solltest du vor den Aufnahmen sicher stellen, ob alle notwendigen Verträge abgeschlossen wurden. Es kommt nicht darauf an, ob du mit einem Label zusammenarbeitest oder ob du die Produktion aus deiner eigenen Tasche bezahlst – du musst die Bedingungen über die Rechte an den Aufnahmen etc. unbedingt im Vorfeld schriftlich klären.

Natürlich freuen wir uns, falls du noch weitere Tipps zum Thema „Musikaufnahmen“ hast. Du kannst deine Tipps und Erfahrungen gerne im Kommentarfeld unten hinterlassen.  

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