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Facebook für Bands – 10 Dinge, die du vermeiden solltest

  • 17 Dezember 2013, Dienstag
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An artist on stage singing into a microphone

Heutzutage ist es für jeden Künstler und für jede Band unabdingbar, eine Bandpage auf Facebook zu haben. So eine Seite kannst du für die Vermarktung deiner Musikprojekte nutzen und du kannst an den „Likes“ und „Shares“ ungefähr abschätzen, wieviele Leute deine Musik mögen. Ausserdem kannst du über Facebook direkt mit deinen Fans in Verbindung treten. So kannst du die Öffentlichkeit auf eine Art und Weise erreichen, die in der Vor- Internetzeit undenkbar gewesen wäre.

In einem unserer früheren Beiträge haben wir bereits ein paar Tipps gesammelt, wie man eine Bandpage aufbauen sollte. Mehr und mehr Bands nutzen Facebook, um ihre Fans auf dem Laufenden zu halten. Dabei sollte man aber dringend ein paar Dinge beachten, sonst kann es schnell passieren, dass deine Facebook-Posts das Gegenteil von dem bewirken, was du eigentlich erreichen möchtest.

Wir haben deswegen die häuftigsten Stolpersteine im Umgang mit Facebook für dich zusammengestellt:

  1. Falsches Timing.Falsches Timing. Mit Hilfe der Statistik-Seite in deinem Admin-Bereich kannst du herausfinden, zu welcher Zeit oder an welchen Tagen deine Fans besonders auf deine Posts reagieren. Versuche dann in Zukunft, wenn immer möglich, diese Zeitfenster zu nutzen, um deine Sachen zu posten. Nur 2 Stunden nach der Veröffentlichung sinkt nämlich die Chance drastisch, dass ein Post in den Neuigkeiten angezeigt und damit von deinen Fans gesehen wird. Deswegen kommt es mehr und mehr vor, dass einzelne Posts von ihren Erstellern „geboostet“ werden, sprich es wird ein kleiner Geldbetrag an Facebook bezahlt, damit Updates auch nach einer Weile noch sichtbar bleiben und im Newsfeed auftauchen.
  2. Langweilig sein. Deine Posts sollten authentisch und persönlich sein. Das schlimmste, was du machen kannst, ist z.B. einfach nur deinen „normalen“ Tagesablauf zu posten – das interessiert nämlich in der Regel niemanden. Versuche stattdessen lustige, herzliche oder auch mal provokative Status-Updates zu verfassen. Deine Posts sollten deine Musik und deine Persönlichkeit reflektieren. Denn wer will schon ein Langweiler sein?
  3. Unprofessionalität. Es ist eine Gratwanderung, aber du musst eine Balance zwischen lustigen, unterhaltsamen Posts (wie im Punkt oben beschrieben) und „seriösen“ Posts finden. Spass zu haben und Spass zu verbreiten, ist wichtig – trotzdem kannst du nicht ausschliesslich lustige Katzenvideos posten... Denk daran, mit deiner Facebookseite vermittelst du deinen zukünftigen Fans, einem Label oder Management einen ersten Eindruck von deiner Musik und deinem künstlerischen Schaffen.  Achte darauf, dass sie den richtigen Eindruck von dir bekommen!
  4. Verschiedene Plattformen auf dieselbe Art benutzen. Es bestehen durchaus Unterschiede zwischen SoundCloud, Twitter, YouTube und anderen Online-Plattformen, die Bands und Musiker für ihre Zwecke nutzen können. Hashtags (#) funktionieren zum Beispiel auf Facebook (EN) lange nicht so gut wie auf Twitter, dafür schauen Bilder aus Instagram auf Facebook besser aus und können dir helfen, mehr Zulauf zu bekommen.
  5. Fehlende Informationen. Du solltest die „Info-Seite“ auf Facebook vollständig ausfüllen. Gib dort also unbedingt eine Emailadresse,  die URL deiner Website und andere nützliche Links an – schliesslich sollten sich deine Fans so einfach wie möglich mit dir in Verbindung setzen können. Ausserdem stellst du so sicher, dass deine Fans über Facebook auch Aktivitäten von dir auf anderen Plattformen finden können.
  6. Fehlende Musik auf deiner Seite. Mittels Plattformen wie Bandcamp oder ReverbNation kannst du ganz einfach deine Musik in dein Profil integrieren. ABER: veröffentliche möglichst kein unfertiges Demo-Material.
  7. Masslos Einladungen verschicken. Lade nicht immer alle zu allem sein – das kann die Leute nämlich sehr schnell nerven. Ein Paradebeispiel: Du lädst Leute zu deiner Veranstaltung ein, die nicht einmal im selben Land wohnen. Schicke deine Einladungen immer nur an das Zielpublikum, das sich auch wirklich dafür interessieren könnte. Am besten teilst du dazu deine Fans in verschiedene Gruppen ein.
  8. Zu häufige oder zu seltene Updates. Deine Updates sollten so regelmässig erfolgen, dass deine Fans von dir einen aktiven Eindruck bekommen.  Machst du zu häufig Updates, besteht die Gefahr, dass sie anfangen nervig oder irrelevant zu werden. Eine kleine Richtlinie: Poste nicht mehr als ein oder zweimal am Tag etwas, ausser du hast wirklich interessante oder unglaubliche Neuigkeiten zu verbreiten. Hier unterscheidet sich Facebook grundlegend von Twitter, dort sind mehrere Posts pro Tag normal.
  9. Fans nicht miteinbeziehen. Falls deine Fans etwas auf deiner Seite posten, solltest du unbedingt darauf reagieren. Und selbstverständlich solltest du auch auf ihre Fragen antworten. Trau dich auch ruhig, deine Fans um Support zu bitten, indem sie einige deiner Posts teilen oder andere dazu einladen sollen deine Page zu „liken“. (Auch hier ist natürlich ein gewisses Mass gefragt – nicht übertreiben...)Lass deiner Kreativität freien Lauf: Du könntest z.B. Bilder vom Publikum deiner Konzerte posten und die Fans dazu auffordern, sich selbst auf den Bildern zu markieren.
  10. Unkreativität. Versuche deinen eigenen Stil und kreative Ideen zu finden, um Facebook zu nutzen und mit deinen Fans in Verbindung zu treten. Diese Ideen dürfen ruhig auch mal gewagt sei: Hab keine Angst zu experiementieren – solange du dich an die obigen Regeln hältst, kann nicht viel schief gehen!In diesen Sinne: Viel Spass beim Umgang mit Facebook und lass uns wissen, falls du noch mehr Tipps parat hast!

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