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Bandcamp verbietet KI-generierte Musik, bekräftigt Artist-zentrierten Ansatz

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Während sich KI-generierte Inhalte auf kreativen Plattformen immer mehr durchsetzen, tun sich viele Musikdienste noch schwer, klare Grenzen zu ziehen. Bandcamp hat nun eine klare Position eingenommen und ein Verbot von KI-generierter Musik auf seiner Plattform bekannt gegeben.

Bandcamp verbietet KI und setzt auf menschliche Kreativität

Der in den USA ansässige Online-Musikshop Bandcamp wird seit langem für seinen "Artist-First"-Ansatz geschätzt, der auf eine faire Vergütung und direkte Beziehungen zwischen Artists und Fans setzt. Im Einklang mit dieser Vision hat Bandcamp nun angekündigt, den Upload von KI generierten Tracks zu verbieten und damit sein Engagement für menschliche Kreativität und die Autonomie von Artists zu bekräftigen.

In einem Reddit-Post erklärt das Team: "Was uns immer wieder auffällt, wenn wir eine Übersicht (...) zusammenstellen, ist die schiere Menge an menschlicher Kreativität und Leidenschaft, die Artists jeden einzelnen Tag auf Bandcamp zum Ausdruck bringen. Die Tatsache, dass Bandcamp eine so lebendige Community von echten Menschen beherbergt, die unglaubliche Musik machen, wollen wir schützen und erhalten. Im Einklang mit diesem Ziel formulieren wir heute unsere Richtlinien für generative KI. Wir wollen, dass Artists weiterhin Musik machen und dass Fans darauf vertrauen können, dass die Musik, die sie auf Bandcamp finden, von Menschen produziert wurde."

Die neuen Richtlinien verbieten den Upload von Musik, die ganz oder teilweise von KI erzeugt wurde. Im Einklang mit den bestehenden Richtlinien zu Imitation und geistigem Eigentum stellt die Plattform außerdem klar, dass die Verwendung von KI-Tools zur Nachahmung bestimmter Artists oder Stile nicht toleriert wird. User werden aufgefordert, Releases zu melden, die höchstwahrscheinlich mit KI erstellt wurden, damit das Team sie überprüfen und gegebenenfalls entfernen kann.

Die Reaktionen der Community auf diese Ankündigung sind überwältigend positiv. Viele User begrüßten die klare Haltung von Bandcamp und die Tatsache, dass der Fokus weiterhin auf von Menschen gemachter Kunst liegt. Eine Person schreibt: "Jetzt liebe ich Bandcamp noch viel mehr als ohnehin schon. In Anbetracht der vielen Unternehmen (Deviant Art und Youtube sind hier nur einige Beispiele) ist das so erfrischend." Der Kommentar spiegelt eine allgemeine Frustration über Plattformen wider, die es ermöglichen, dass KI-generierte Inhalte kreative Räume ohne klare Grenzen überfluten.

Eine weitere Person stimmt dem zu und betont die Rolle von Bandcamp beim Support von Artists: "Ich bin absolut begeistert, das zu hören. Ihr seid meine Lieblingsplattform, um die Artists zu unterstützen, die ich liebe, und ich bin froh, dass ihr weiterhin einen Raum bietet, der sich von anderen Plattformen unterscheidet." Diese Reaktionen zeigen, wie sehr die Bandcamp-Nutzer*innen Transparenz, ethische Entscheidungen und eine Plattform schätzen, die Künstler*innen und ihre Arbeit in den Vordergrund stellt.

Die Entscheidung von Bandcamp fällt in einer Zeit auf, in der viele Plattformen noch überlegen, ob und wie sie auf KI reagieren sollen. Durch die klare Abgrenzung wird die Idee gestärkt, dass Technologie nicht auf Kosten der künstlerischen Integrität gehen muss und dass Plattformen immer noch wertorientierte Entscheidungen treffen können.

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