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Deezer löscht 26 Millionen Tracks aus seinem Katalog und führt ein neues Einnahmemodell in Frankreich ein

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Deezer Deletes Tracks iMusician

Ende letzten Jahres kündigte Deezer sein neues "Artist Centric" Einnahmemodells an. Das System wird derzeit in Frankreich eingeführt. Nach den Updates beschloss das Unternehmen, 26 Millionen Songs aus seinem Katalog zu löschen.

Deezers "Artist Centric" Einnahmemodell: alle relevanten Updates

Vor nicht allzu langer Zeit haben wir über das neue "Artist Centric"-Modell von Deezer berichtet. Gemeinsam mit der Universal Music Group hat die Streaming-Plattform beschlossen, ihr Einnahmesystem zu aktualisieren, "um Artists besser zu belohnen und gleichzeitig das Fan-Erlebnis zu verbessern." Es wurde Ende letzten Jahres integriert und wird derzeit in Frankreich eingeführt.

Nun gaben die Unternehmen in einer offiziellen Pressemitteilung bekannt, dass sie "ein wirtschaftliches Modell entwickeln wollen, das den wahren Wert der Artist-Fan-Beziehungen besser widerspiegelt". Das neue System kommt vor allem professionellen Artists mit mindestens 1.000 monatlichen Streams von mindestens 500 Unique Listeners zugute, die nun einen "doppelten Boost" auf ihre Tantiemen erhalten. Mit anderen Worten: Die Streams von Artists, die in diese Kategorie fallen, werden doppelt gezählt. Wenn ein Song von einer Person aktiv gesucht wurde, anstatt mithilfe von Algorithmen vorgespielt zu werden, verdoppelt sich der Boost außerdem noch einmal.

Um seine professionellen Artists besser zu bezahlen, hat Deezer begonnen, alle sog. Noise-Inhalte zu entfernen, die es als "Uploads ohne sinnvolle Beteiligung" bezeichnet. Da solche Inhalte online sehr beliebt geworden sind, will die Plattform sicherstellen, dass die Musik nicht "in einem Meer von Rausch" untergeht. Das Update enthält auch ein nutzer:innenzentriertes Element mit einer monatlichen Monetarisierungsgrenze von 1000 Streams pro User. Im Oktober 2023 erklärte Music Business Worldwide, dass, wenn eine Person 2000 Streams in einem Monat abspielt, jeder davon zu 50% gezählt wird. Somit werden alle Streams weiterhin monetarisiert, aber zu einem niedrigeren Satz. Auf diese Weise kann Deezer das Geld gerechter unter Artists verteilen, ohne einige Artists gegenüber anderen zu bevorzugen. Das System wurde auch eingeführt, um Streaming-Betrug zu bekämpfen, der auftritt, wenn Betrügende mehrere Konten eröffnen, um denselben Song wiederholt zu streamen.

Deezer löscht 26 Millionen Songs

Nach seinen Updates hat Deezer kürzlich bekannt gegeben, dass es 26 Millionen (!) Songs aus seinem Katalog gelöscht hat. Laut MBW betraf die Entscheidung etwa 13% der gesamten Musik auf der Plattform. Unter den gelöschten Titeln sind Noise Tracks, Mono-Track-Alben und Tracks, die in den letzten 12 Monaten kein einziges Mal gestreamt wurden. Außerdem wurden die Songs von "fake Artists" entfernt. Obwohl unklar ist, wer genau in diese Kategorie fällt, scheinen die Löschungen diejenigen zu betreffen, die Musik mit KI erstellen.

Die jüngsten Entscheidungen von Deezer sind zwar nicht unbedingt negativ, aber die Löschung von nicht gestreamten Songs gibt Anlass zur Sorge, insbesondere für neue Artists. Das Problem liegt in der Botschaft, die das Unternehmen aussendet: Tracks, die sich gut verkaufen, sind wertvoll; Tracks, die sich nicht verkaufen, sind überflüssig. Das kann für neue Artists entmutigend sein, die es ohnehin schon schwer haben, eine Hörerschaft aufzubauen. Außerdem erscheinen Songs nicht aus dem Nichts auf Streaming-Plattformen, denn Musikschaffende müssen Geld investieren, um ihre Songs über Distributions-Dienste hochzuladen. Da Songs mit 0 Streams Streamingdienste nicht mehr kosten als ein wenig Platz auf ihren Servern, stellt sich die Frage, ob Löschungen dieser Art tatsächlich notwendig sind.

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