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Wie du die richtigen Spotify Playlist Kuratoren für deine Musik findest

Smartphone with Spotify curators

Viele unabhängige Playlists haben Tausende von Follower*innen, die neue Fans anziehen und Streams fördern. Und je mehr gut gefolgte Playlists du hast, desto wahrscheinlicher ist es, dass deine Musik in den offiziellen Spotify Playlists erscheint. Aber wie findest du diese als Musikkünstler*in?

Wenn du frühere Veröffentlichungen hast, schau in Spotify for Artists nach, ob deine Streams von Playlists beeinflusst und angetrieben werden. Wenn du bereits in einer Playlist bist, ist es einfach, den*die Kurator*in der Playlist dazu zu bringen, dich erneut aufzunehmen.

Es gibt zwei Ansätze, um neue Playlists zu finden: manuelles Aufspüren geeigneter Kurator*innen/ Playlists oder die Verwendung einer aggregierten, kostenlosen Playlist-Einreichungsseite. Wir schlagen vor, beides zu tun, daher werden wir sie separat betrachten. Zunächst gibt es zwei Dinge zu beachten, wenn du dich an Spotify-Kurator*innen wendest. Hier ein paar Hinweise, bevor wir loslegen:

  • Die Bezahlung für die Aufnahme in Playlists verstößt gegen die Spotify-Regeln. Ignoriere jede*n Playlist-Kurator*in, der*die eine Zahlung für die Verwendung von Spotify Playlist-Einsendungen akzeptiert. Bezahlte Musikeinreichungen können sogar verhindern, dass du auf offiziellen Playlists erscheinst.

  • Anders als bei der Einreichung von Musik bei Spotify solltest du mit der Verwendung von direkten Spotify Links für unabhängige Playlist-Einsendungen warten, bis die Titel veröffentlicht sind. Du kannst einen Link für eine Vorabversion freigeben, aber du musst dich darauf verlassen, dass der*die Spotify-Kurator*in sich dein Veröffentlichungsdatum notiert und nach dem Spotify Link sucht, wenn er verfügbar ist.

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Playlist-Anmeldeseiten wurden speziell dafür entwickelt, dass du von einem zentralen Punkt aus nach geeigneten Playlists suchen und Songs anmelden kannst. Eines der besten Tools für die Spotify Playlist-Einreichung ist Soundplate.

Gehe auf deren kostenlose Spotify Playlist-Einreichungsseite und wähle das Genre deines Tracks aus, um die passenden Playlists zu sehen. Wenn du auf die einzelnen Playlists klickst, kannst du eine Vorschau der Titel in der Playlist anzeigen lassen. Stelle sicher, dass dein Titel gut passt! Wenn nicht, verschwende nicht deren Zeit (und deine) – es gibt noch mehr zur Auswahl!

Das ist wirklich wichtig: Die Genres auf Spotify können sich ein wenig von denen unterscheiden, die du auf deinen anderen bevorzugten Musikportalen findest – was also zum Beispiel House auf Beatport oder Funky House/Nu-Disco auf Traxsource ist, kann durchaus LoFi House auf Spotify sein. Es lohnt sich wirklich, ein wenig Zeit damit zu verbringen, die Playlists der verschiedenen Genres rund um deinen Track zu checken, bevor du dich entscheidest, bei welchen Portalen du deinen Track pitchst. Du wirst überrascht sein, wie dein Track im Spotify-Universum kategorisiert wird! Das gilt umso mehr, wenn du andere Einreichungsseiten nutzt, die kostenpflichtige Pitching Credits anbieten.

Du solltest auch die Playlister*innen recherchieren, ihre Instagram-Präsenz überprüfen und ihnen (und ihren Spotify-Profilen und Playlists) folgen, da dir dies wichtige Informationen über ihre Reichweite und Eignung für deine Musik geben kann. Nicht nur das, es ist auch eine gute Möglichkeit, deine eigene Followerschaft aufzubauen, da es oft dazu führt, dass ihre Follower*innen auch dir folgen. Und wie wir gesehen haben, bedeuten mehr Follower*innen mehr Leute, mit denen du deine Musik teilen kannst und mehr Leute, die deine Veröffentlichungen in ihrem Release Radar erhalten.

Okay, wenn du also bereit bist, klicke auf „Submit Music“. Wenn du dies zum ersten Mal machst, musst du zustimmen, dass du Soundplates Playlists folgst und einige Informationen über den*die Künstler*in mitteilen und deine Kontaktdaten und den Track Link angeben. Anders als bei einer offiziellen Spotify Playlist wirst du nicht nach biografischen Informationen gefragt.

soundplate Track einreichen Formular

Du kannst dich bei so vielen Playlists anmelden, wie du möchtest und aus mehreren Genres auswählen, um mehr zu finden. Aber wähle nur solche, die wirklich zu deiner Musik passen!

Ein weiterer beliebter Dienst ist SubmitHub, der ähnlich funktioniert, aber hier kannst du auch Credits kaufen, die eine unbegrenzte Anzahl von Einreichungen erlauben und eine Mindesthördauer und schriftliches Feedback der Playlister*innen garantieren (aber keine Aufnahme in die Playlists garantieren). Du kannst diese Seite auch für die Einreichung bei Blogs und Instagram-Influencer*innen nutzen (viele Spotify Playlister*innen bieten beides ebenfalls an).

Vielleicht möchtest du auch diese anderen Einreichungsseiten ausprobieren:

Der direkte Ansatz: Aufbau einer eigenen Kontaktliste der Spotify Playlist-Kurator*innen

Der Vorteil hierbei ist ein größerer Musik-Playlist-Pool. Und es bringt dich in direkten Kontakt mit Labels und einflussreichen Spotify-Kurator*innen. Es gibt keine Abkürzung, aber es wird nicht mehr als ein paar Stunden dauern, um deine eigene Kontaktliste der Spotify Playlist-Kurator*innen aufzubauen.

Starte deinen Playlist Push, indem du ein Spreadsheet mit Spalten für Playlist-Name, Kontaktname, Kontakt-E-Mail und Notizen (Künstler*innen, Tracks und Labels auf der Liste) erstellst.

Frage andere Künstler*innen und Fans deines Genres, welchen Playlists sie folgen. Wähle einige bekannte Künstler*innen in deinem Genre (Popmusik, Indie-Musik, elektronische Musik usw.) und schau dir deren Spotify-Profilseite an, um zu sehen, in welchen Playlists sie erscheinen. Labels haben oft auch ihre eigenen Playlists, also überprüfe die, denen du folgst.

In den Playlists wird der*die Kurator*in der Liste angezeigt und bei vielen werden die E-Mail-Adresse, die Social-Media-Konten, der Name oder der Blog in der Beschreibung der Playlist aufgeführt. Einige sind auch mit ihrem Facebook-Konto verbunden. Wenn nicht, suche nach dem Blog, dem Namen der Playlist oder dem Namen des*der Kurator*in auf LinkedIn oder Twitter usw.

Wenn du die Kurator*innen der Playlist gefunden hast, schicke ihnen eine freundliche Vorstellung. Folge ihren Playlists, spiele einige der Tracks und sag ihnen, was du an ihrer Auswahl magst. Sobald das Gespräch in Gang gekommen ist, erzähl ihnen von deinem Projekt und warum du denkst, dass es passt.

Es kann ein paar Pitches dauern, bis etwas passiert, also sei nicht aufdringlich oder nimm es persönlich, wenn du nicht sofort aufgenommen wirst. Es bedeutet nicht, dass deine Musik schlecht ist, es bedeutet nur, dass sie nicht in die Playlist passt – also gib nicht auf.

In der Zwischenzeit findest du hier einige, die dir den Einstieg erleichtern.

Und bei iMusician haben wir unsere eigenen Playlists für jedes Genre. Zum Beispiel kannst du mit der i'M Electronic Playlist einige unserer liebsten aufstrebenden elektronischen Künstler*innen entdecken.

Wie du eine Playlists-Strategie aufbaust

Die Aufnahme deiner Musik in kuratierte Playlists ist ein wesentlicher Schritt zum Erfolg auf Spotify, aber wie wir in unserem Guide „Was ist Spotify for Artists“ erläutern, ist das Erstellen und Teilen deiner eigenen Playlists sehr viel wert, um mit deinen Fans in Kontakt zu treten – unabhängig davon, ob du als unabhängige*r Künstler*in, ein Label oder beides agierst. Egal, ob es um deine Einflüsse, aktuelle Künstler*innen, die du bewunderst oder Karriere-Highlights geht, die Musik, die du teilst, zeigt deinen Fans, wer du bist.

Eine auf Spotify geteilte Playlist eignet sich auch hervorragend für Musik-Promotion-Kampagnen. Du gehst auf Tour? Erstelle eine Playlist mit Tracks von anderen Künstler*innen, die auf dem Line-up stehen. Du hast ein fantastisches DJ-Set gespielt? Teile die Set-List. So baust du deine Fanbase auf und kannst kreative Verbindungen zu Künstler*innen herstellen, die dich gefeatured haben.

Was musst du sonst noch wissen? Wie in unserem „Was ist Spotify for Artists“ Guide beschrieben, werden Playlists über dein Hörer-/ Benutzerkonto erstellt. Du solltest also ein neues, kostenloses Konto für die Verwaltung deiner Spotify for Artists-Seite erstellen und dieses für die Erstellung deiner teilbaren Playlists verwenden.

Als nächstes solltest du deine Playlists regelmäßig aktualisieren. Wenn du an einem bestimmten Tag postest, wissen deine Hörer*innen, wann sie ihre Dosis an neuer Musik erwarten können.

Für die Aktualisierung hast du drei Möglichkeiten: Füge weiterhin neue Titel zu einer bestehenden Playlist hinzu, ersetze die Titel in einer bestehenden Playlist durch neue oder erstelle eine neue Playlist. Die ersten beiden lassen dich mit den gleichen Follower*innen beginnen, können aber sehr groß und unhandlich werden oder Leute verärgern, wenn du ihre Favoriten entfernst! Die dritte Option bedeutet, dass du bei Null anfängst, was die Follower*innen angeht, also brauchst du Follower*innen in Form von Künstler*innen und/ oder eine sehr gute Social Media-Präsenz!

Beachte auch, dass du bei Soundplate deine eigenen Playlists vorschlagen kannst, was eine gute Möglichkeit sein kann, neue Musik zu erhalten und deine Playlist zu promoten.

Von der Länge her sollten Playlists mindestens etwa 45-60 Minuten lang sein (etwa 15-20 Songs), aber es schadet auch nicht, sie zwei- oder dreimal so lang zu machen, wenn die Qualität gleichbleibend ist.

Es ist auch wichtig, dass eine neue Playlist der Welt als vollständige Liste präsentiert wird, also vergewissere dich, dass die Playlists im „privaten“ Modus sind, während du sie zusammenstellst (du kannst die Option „Neue Playlists automatisch veröffentlichen“ in deinen Kontoeinstellungen deaktivieren).

Auch die Präsentation ist wichtig. Die Beschreibung deiner Playlist gibt den Leuten einen Grund, die Liste und dein Profil zu abonnieren und sie ist auch eine Chance für eine Handlungsaufforderung (wie „Folge für die wöchentlichen Playlists“ oder „Bestelle meine neueste Vinyl-Veröffentlichung hier vor“) oder Links zu deiner Website, zu sozialen Medien, zur Vinyl-Vorbestellung und dergleichen mehr.

Was das Artwork betrifft, so generiert Spotify automatisch ein Standard-Mosaik aus den Covern der ersten vier Titel deiner Playlist. Wenn du es personalisieren und dein eigenes Flair hinzufügen möchtest, solltest du darüber nachdenken, es in etwas zu ändern, das dich oder dein Label repräsentiert.


Sobald du eine Playlist eingerichtet hast, füge sie zu deinem Künstlerprofil hinzu. Gehe zu deinem Spotify for Artist-Profil und klicke auf „Artist Playlists“ und „edit“ bzw. das Stiftsymbol zum Bearbeiten. Du kannst jede deiner öffentlichen Playlists aus deinem privaten Konto auswählen. Vergiss nicht, eine als deinen Artist Pick hinzuzufügen!

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