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5 Tipps für ein unvergessliches Live-Konzert

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LIve Show

Was trägt neben unglaublich guter Musik und einer großartigen Performance noch dazu bei, dass dein Publikum sich immer an dein Konzert erinnern wird? Die Ästhetik deines Bühnendesigns und die Choreografie der Bühnenshow spielen eine wesentliche Rolle. Es gibt ein paar Schlüsselelemente, auf die du achten und mit denen du auf eine kreative Art und Weise umgehen solltest, wenn du deinen Live-Auftritt planst. Zu den wichtigsten gehören: Set-Liste, Lichtstimmung, passende Bühnenrequisiten, wirkungsvolle Videoprojektionen, das Ende des Konzerts und die Zugabe. Versuche, einzigartig zu sein und nicht nur zu tun, was alle tun, wenn du eine Show entwirfst, die auch zu deiner Musik passen soll. Hier sind 5 Tipps für dich, wie du die hohe Kunst der Bühnenchoreografie verfeinern kannst.

Abfolge deiner Set-Liste

Wenn du die Abfolge deiner Songs für deine Set-Liste festlegst, solltest du darauf achten, dass sie einen dramaturgischen Bogen mit natürlichen Spannungsmomenten beschreibt. Am besten, du fängst damit an, schnelle, intensivere Songs mit langsamen, etwas düstereren zu kombinieren. Alles unter dem Gesichtspunkt, dass du in jedem Abschnitt einen Erzählbogen anlegst und so Spannung erzeugst, mit der du die Aufmerksamkeit des Publikums aufrecht erhältst und es sich anfühlt, als würdest du das Publikum mit auf eine Reise nehmen. Nichts ist einfacher, als ein Publikum mit einem undynamischen Set zu verlieren. Es ist sicher nicht in deinem Interesse, ein Konzert zu spielen, in dem alles gleich klingt und aussieht. Es ist auch nicht schlecht, wenn dein Set eine Überraschung bereithält. Du kannst beispielsweise verschiedene Lieder mit unterschiedlichen Instrumenten performen, oder mal von der Bühne herunter kommen und einen Song unplugged spielen, eine Gastmusikerin oder einen Gastmusiker einladen, Songs aneinanderhängen, die sich thematisch völlig konträr gegenüberstehen und sie als Medley spielen. Ordne dein Set so, dass dein Publikum gespannt bleibt und sich fragt, was als nächstes kommt.

Lichtstimmung

Die Lichtstimmung ist für den visuellen Gesamteindruck deiner Show absolut wichtig. Sie sollte zu deiner Musik passen. Es muss auch nichts Aufwendiges sein, aber vermeide unbedingt schlechte Beleuchtung, wie zum Beispiel fluoreszierendes Licht. Der Lichtstimmungen gibt es viele, von der Kerzenlichtatmosphäre für einen Folksong (du kannst, wie es für Nirvanas MTV Unplugged gemacht wurde, Kerzen aufstellen), über Weihnachtsbaumlichterketten bis hin zur hypnotisierenden, schnell gefahrenen psychodelischen Lichtshow, für die du aber einen Lichttechniker buchen müsstest. Du kannst in jedem Veranstaltungsort nachfragen, ob dir jemand die Farben und Intensitäten der Scheinwerfer passend zu deiner Set-Liste fahren kann, auch mal mitten im Refrain oder in der Strophe bei bestimmten Songs. Mit dem Licht kannst du die emotionale Seite deiner Performance unterstützen, es muss nur farblich und vom Timing her gut gesetzt sein. In den meisten großen Städten kannst du 3D-Lichtkünstler anheuern, was auch eine faszinierende Wirkung haben kann, wenn das deinem Auftritt live angepasst wird, kostet eben aber auch ein bisschen mehr als ein Karton Kerzen.

Verwende Requisiten, die deine Musik sinnvoll unterstützen

Requisiten auf einer Konzertbühne sind aus künstlerischer Sicht ein ziemliches Unterfangen, das in jedem Fall zu dem passen sollte, was du mit deiner Musik und Persönlichkeit versuchst herüberzubringen. Screaming Jay Hawkins war diesbezüglich ein Vorreiter. Er hatte zuerst die Idee, Vaudeville-Voodoo-Requisiten auf einer Rock ’n’ Roll-Bühne zu verwenden, was den Blick darauf, wie eine Rockkonzert-Bühne auszusehen hat, verändert hat. Außerdem hat er auch noch eine erfolgreiche Karriere daraus entwickelt. Viele Künstler und Künstlerinnen folgten seinem Beispiel, wie Tom Waits mit seinen Straßenlaternen und Zapfsäulen oder The Flaming Lips, die Leute mit grüne Alien- und Weihnachtsfraukostümen ausgestattet und sie im Einklang haben tanzen lassen, während sich der Sänger in einem riesigen durchsichtigen Plastikball übers Publikum hat rollen lassen. Du kannst mit Requisiten eigentlich alles machen, du solltest aber darauf achten, dass es nicht nur eine billige Spielerei ist, nur um der Aufmerksamkeit willen. Es muss zu dem passen, was du ausdrücken möchtest.

Arbeite mit Videoprojektionen

Bei großen Rockkonzerten gibt es immer auch thematisch passende und spezifisch designte Videoprojektionen, die während jedes Teils des Konzerts zeitlich genau auf die Lichtshow abgestimmt sind. Warum kann man das Gleiche nicht auch in kleineren Veranstaltungsorten probieren? Du brauchst nur einen Beamer und einen Laptop mit deinen eigenen Bildern drauf. Ich habe in vielen kleinen Veranstaltungsorten meine eigenen Animationen projiziert. Das kann eine unglaubliche Wirkung haben. Falls du nicht ausreichend Material hast, kannst du ein Video auch loopen. Und auch hierbei ist es wichtig, dass die Bilder zur Gesamtstimmung, die du erzeugen willst, passen sollten.

Wie hörst du auf und was ist deine Zugabeoption

Wichtiger als so einiges andere ist, dass du wissen solltest, wann du aufhörst zu spielen. Es ist furchtbar, wenn ein Musiker, eine Musikerin einfach nicht von der Bühne gehen wollen. Selbst wenn das Publikum sie liebt. Dein Auftritt hat viel mehr Kraft und bleibt viel mehr in Erinnerung, wenn du das Publikum hungrig zurücklässt, als sie mit einem Musiker-Ego zu übersättigen. Plane also deine Zugabe im Vorhinein und erhalte bis zum Ende deines Konzerts die Spannung aufrecht. Vergiss auch nicht, dass viele Veranstaltungsorte zu einer bestimmten Zeit keine laute Musik mehr spielen dürfen. Es ist eher unangenehm, wenn dich der Soundtechniker mitten in deinem 13ten Zugabehit unterbicht. Wisse, wann es Zeit ist zu gehen. Solltest du nicht gerade allein auftreten, vergiss nicht, deine Bandmitglieder vorzustellen. Und bedanke dich immer bei deinem Publikum, denn ohne dein Publikum macht das alles wenig Sinn.

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