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Top Tipps für deine Band-Bio

  • 21 Oktober 2014, Dienstag
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An artist on stage singing into a microphone

Jede Band und jeder Künstler braucht eine aussagekräftige Biografie, damit Fans und die Presse einen ersten, möglichst treffenden Eindruck von deinem Projekt erhalten und Lust auf mehr bekommen. Eine Biografie kann zum Beispiel relativ schlicht beschreiben, wer du bist, woher du kommst und mit welchem Musikgenre du dich am meisten identifizieren kannst. Aber: Deine Biografie kannst du auch als Promo-Tool ansehen, mit dem du eine einzigartige Geschichte erzählen kannst. In den meisten Fällen schreiben MusikerInnen ihre Biografien gezwungenermassen selber. Jeder, der schon einmal einen Lebenslauf schreiben musste, weiss, wie schwierig es sein kann, sich selbst und das was man macht in ein gutes Licht zu setzen, ohne dabei zu übertreiben. Die Kunst beim Schreiben der eigenen Biografie besteht darin, sich als aufregende, neue Band zu präsentieren und dabei aber nicht überheblich und unglaubwürdig zu klingen.

Wie stellt man das am besten an? Hier sind ein paar „Dos and Don’ts“, die dir beim Einstieg helfen werden.

Don’ts

  1. Die eigene Biografie komplett ignorieren. Es kann sehr verwirrend sein, wenn nirgends vernünftige Informationen über deine Band gefunden werden können. Der Journalist, der eine Story über dich schreiben oder einen deiner Songs in seiner Radio-Show featuren möchte, wird sich nicht zwei Mal bitten lassen. Mit einer Biografie stellst du sicher, dass man dich vernünftig promoten kann.
  2. Für alle Gelegenheiten die gleiche Version verwenden. Manchmal benötigt ein Konzertveranstalter nur einen kurzen Abschnitt oder einen Satz, der beschreibt, was du machst und wie deine Musik klingt. Auf der anderen Seite werden für ein Interview sicherlich mehr Hintergrund-Infos benötigt. Es lohnt sich also, verschieden lange Versionen der Biografie für jede Gelegenheit bereit zu haben. Daneben braucht es ein wenig Fingerspitzengefühl, um herausspüren zu können, was du allenfalls anpassen kannst, damit der Text optimal passt. Hierbei gilt: Keine Angst vor Veränderung!
  3. Irrelevante Informationen oder Beschreibungen beifügen. Hierbei die richtige Balance zu finden, ist nicht ganz einfach. In deiner Biografie geht es schliesslich darum, Informationen zu teilen. Eine Auflistung deiner Schulkarriere oder die Details deines allerersten Konzertes haben in der Biografie aber nichts zu suchen. Versuch dich zum Beispiel in einen Journalisten zu versetzen und picke das heraus, was wirklich wichtig ist und was dich zu dem Punkt gebracht hat, wo du heute stehst. Bei der Beschreibung deiner Musik ist es ratsam, auf ausufernde und zu lange Abhandlungen zu verzichten. Der Zuhörer soll sich sein Bild selbst machen können. Darüber hinaus solltest du dir bewusst sein, dass du die Messlatte mit gewissen Vergleichen und Aussagen recht hoch legen kannst. Und es kann zudem schnell einmal kitschig klingen, wenn du zu viele Adjektive, verwendest, um deine Musik zu beschreiben.
Das ist genug Negatives. Was kannst du tun, damit deine Biografie speziell wird?

Dos

  1. Präsentiere die Fakten. Veröffentlichst du eine neue Single, eine EP oder dein erstes Album? Die Leute sollten erfahren, an welchem Punkt der Karriere sich du deine Band befinden und behalte ihnen Neuigkeiten und deine Zukunftspläne nicht vor. Gibt es etwas Spezielles, das in Zusammenhang mit der neuen Veröffentlichung, der Tour oder des Band-Line Ups erwähnt werden sollte? Wenn ja, dann solltest du dies unbedingt in deiner Biografie miteinschliessen. Lass zudem eine Prise Humor oder ein Touch Mysterium in deinen Schreibstil einfliessen, damit du nicht nur die trockenen Facts auflistest.
  2. Lass deine Persönlichkeit zum Vorschein kommen. Wer bist du, und wer ist in deiner Band? Wie habt ihr euch gefunden und wie habt ihr angefangen, Musik zu machen? Wenn du dem Ganzen einen persönlicheren Touch geben kannst, wird deine Biografie aussergewöhnlich und zeigt auf, dass es sich bei deinem Projekt um etwas Spezielles handelt. Dabei kannst du dich dichterisch durchaus ein wenig freier bewegen. Trau dich, phantasievoll zu sein, denn Musik ist schliesslich auch eine Kunstform. Deine Geschichte sollte aber unbedingt passend sein. Wenn du die wildesten Geschichte über deine Vergangenheit erzählst, sieht es ein bisschen komisch aus, wenn du deine Songs regungslos und sitzend performst. Du musst dein künstlerisches Image möglichst überzeugend darstellen. Wenn zu offensichtlich gelogen oder getrickst wird, wirst du den gewünschten Effekt nicht erreichen!
  3. Arbeite zusammen. Du kannst immer einen Freund fragen, ob er deine Biografie schreiben kann. Oftmals ist das ein Weg, um zu einem unbeeinflussten, guten Text zu kommen. Sind in deinem Freundeskreis Journalisten, Schriftsteller oder Musik-Enthusiasten? Lass es sie versuchen. Eine Perspektive von aussen als Ausgangspunkt zu haben, kann sehr hilfreich sein, und du kannst immer noch nach Belieben, Punkte hinzufügen oder weglassen. Oder du machst es genau umgekehrt, und gibst deinen Entwurf einem Freund und bittest ihn, diesen gegenzulesen. So oder so ist es eine gute Idee, dir Hilfe zu holen, wenn du merkst, dass du beim Schreiben ins Stocken gerätst. Lies zu diesem Thema unseren bereits veröffentlichten Post „
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