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Band-Verträge – Die 5 besten Tipps für dich und deine Band

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An artist on stage singing into a microphone

Eine Band kann auf viele verschiedene Arte und Weisen zueinander finden. Manche Leute jammen jahrelang eher informell mit ihren Freunden, bevor sie eines Tages auf ihre Demos zurückblicken und sich fragen, ob sie nicht doch mal eine Platte aufnehmen oder ein Konzert geben sollten. Ein/e Songwriter/in wiederum schreibt ein ganzes Set im Alleingang, bevor er/sie sich an MusikerInnen wendet, Auditions ansetzt und schließlich die Leute auswählt, die am besten passen, um seine/ihre musikalische Vision zu erfüllen.

Musik kann man auf so viele verschiedene Arten machen. Wenn du aber BerufsmusikerIn werden willst, dann solltest du von vornherein ein paar wesentliche Dinge beachten. Auch wenn es niemand unbedingt gern unter diesem Aspekt betrachtet, aber eine Band ist ein Geschäft. Willst du späteren Konflikten vorbeugen, dann solltest du die folgenden Punkte mit deinen MusikkollegInnen rechtzeitig besprechen und, wenn möglich, auch einen Vertrag machen.

Die wichtigsten Punkte, die man beachten sollte:

1. Der Bandname

Ein Bandname wird zu einem wesentlichen Bestandteil der Identität einer Band. Am Anfang eurer Karriere – ihr seid alle befreundet und verbringt einfach nur Zeit miteinander – mag das vielleicht lächerlich erscheinen. Es ist aber wichtig, darüber nachzudenken, wer den Bandnamen wie nutzen darf, falls ihr euch in Zukunft einmal trennen solltet. Nehmen wir mal an, du hast Erfolg und du baust dir eine starke Fanbase auf. Dann willst du sicherlich nicht, dass irgendwelche MusikerInnen, die gerade mal einen Monat in deiner Band gespielt haben, deinen Namen für ihre eigenen Promo-Zwecke verwenden. Das mag alles nach einer pessimistischen Vereinbarung über Scheidungsfolgen klingen. Es ist jedoch wichtig, deine musikalische Identität zur Diskussion zu stellen und herauszufinden, wer am ehesten mit seiner/ihrer Persönlichkeit hinter dem Bandnamen steht – du kannst natürlich auch entscheiden, dass, im Falle einer Auflösung der Band, niemand den Namen weiterführen darf! Es liegt ganz an dir, aber du solltest zumindest einmal darüber nachgedacht haben. Wenn du noch tiefer in das Bandnamen-Thema einsteigen willst, kannst du in diesen Post über Band-Vereinbarungen hineinschauen, der wiederum einen anderen Post als Diskussionsgrundlage verwendet, in dem es darum geht, wie wichtig interne Band-Verträge sind. Obwohl diese Posts sich auf US-amerikanisches Recht beziehen, kann man sich eine Menge guter Ratschläge zu dem Thema herausziehen.

2. Urheberrechte

Wenn Tantiemen ausgezahlt werden, werden die Urheberrechte in zwei separate Teile aufgesplittet. Zum einen erhält Tantiemen, wer die Melodie komponiert und/oder den Liedtext verfasst hat und zum anderen darf, wer die Aufnahme-Copyrights besitzt (oft ist das ein Label), auch am Song verdienen. Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, sieh dir unseren Post über Musikverlage an. Was einen neuen Band-Vertrag oder eine Vereinbarung angeht, so solltest du dir in jedem Fall über deine Agenda bezüglich der Urheberrechte im Klaren sein. Versuche, dir folgende Fragen zu beantworten:
  1. Gibt es eine/n Songwriter/in, die/der im Wesentlichen die Songs schreibt und für die musikalischen Kompositionen und die Texte bezahlt werden sollte oder tragt ihr alle gleichmäßig zur Entstehung eines Songs bei?
  2. Was passiert, wenn Bandmitglieder die Band verlassen? Dürfen sie weiterhin anteilig Anspruch auf die Tantiemen für einen Song erheben, den sie geschrieben haben bzw. zu dessen Entstehung sie beigetragen haben?

3. Einnahmen

Tantiemenauszahlungen durch Urheberrechte müssen nicht die einzigen Einnahmen einer Band sein. Physische und digitale Verkäufe, Merchandise, YouTube-Videos, Konzert-Touren und Sync-Deals können auch Gewinne abwerfen. Unterhaltet euch darüber, wie die Gewinne zwischen euch, den Bandmitgliedern, und eurem Label (falls ihr mit einem zusammenarbeitet) aufgeteilt werden sollen und haltet eure Entscheidungen in eurem Bandvertrag fest. Noch einmal: es ist wichtig eine Klausel einzufügen, in der spezifiziert wird, was passiert, falls ein Mitglied die Band verlässt und ein anderes neu hinzukommt.

4. Ausgaben

Auch die Ausgaben solltest du in dem Zusammenhang bedenken: wenn ein Bandmitglied oder ein/e Label-Vertreter/in in Produkte für die Band investiert, so sollte das fair kompensiert werden. Wie du in unserem Post Wie gründest du dein eigenes Platten-Label' nachlesen kannst, kannst du einige Kosten sparen, indem du am Anfang deiner Karriere mit Leuten zusammenarbeitest, die multitasken können, die dir beispielsweise das Logo entwerfen oder firmenintern organisatorische und/oder PR-Arbeiten übernehmen können. Je klarer du dir darüber bist, wie du deine Leute für ihre Bemühungen entlohnst, desto leichter wird es dir fallen, klar zu bleiben, wenn der Erfolg kommt und du anfängst, mehr Geld zu verdienen!

5. Extras – Equipment und Session-MusikerInnen

Manchmal verschwimmen die Trennlinien und man vergisst, wem welches Instrument, wem welcher Verstärker oder welches Effektgerät gehört. Wenn es Instrumente gibt, die für deinen Sound charakteristisch sind, dann solltest du vereinbaren, ob deine Band das Instrument weiter benutzen darf, sollte die Person, welche das Instrument spielt oder es gekauft hat, die Band einmal verlassen wollen. Wie bereits erwähnt, solltest du klären, wer für was bezahlt hat. So weißt du, wer von deiner Versicherung ausbezahlt wird, falls etwas kaputt oder verloren geht. Du solltest unbedingt auch deine Instrumente versichern!

Wenn du zusätzlich zu deiner Kern-Band Session-MusikerInnen buchst, dann kläre im Vorab, wie hoch ihr Anteil an den Einnahmen ist, wenn sie ein Live-Konzert spielen oder bei einer Aufnahme dabei sind. Vergiss nicht, dass das auch davon abhängt, ob sie ihre Parts für deine Platte/dein Konzert selbst geschrieben haben oder ob sie Parts spielen, die deine Band oder der/die Songwriter/in der Band entwickelt hat.

Hast du Erfahrung mit Band-Verträgen (seien es gute oder schlechte)? Wir sind gespannt auf deine Geschichten!

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